UNSERE LADIES OF CRIME
Die Crime-Ladies & ihre möderischen Werke
Sandra Lüpkes (*1971 in Göttingen) lebt in Ostfriesland und Münster, wo sie als freie Autorin und Sängerin arbeitet.
In mittlerweile sechs „Inselkrimis“ schickt Lüpkes die ostfriesische
Kriminalkommissarin Wencke Tydmars (von Sanddornkönigin bis Blütenfrau
– rororo) auf Verbrecherjagd, fast immer in Wassernähe und immer unter
Hochspannung. Daneben lässt sie auch von historischen Themen und
Ratgebern nicht die Finger, hat ein Kindermusical verfasst und
verbreitet in Kurzgeschichten (zuletzt erschien der Sammelband In
Hermanns Schatten) ungeniert ihr Grauen. Kein Wunder, dass sie schon
zweimal für den Friedrich-Glauser-Kurzkrimipreis nominiert wurde!
Und auch die Nordwest-Zeitung meint:
»Sandra Lüpkes ist ein Multitalent. Das stellt sie eindrucksvoll unter
Beweis. Sie beherrscht die Spannungsliteratur, bewegt sich in ihren
Kurzgeschichten ist stilsicher im makaber-humorvollen Metier, hat einen
Ratgeber geschrieben(...) - und sie singt. «
Monika Geier (*1970 in Ludwigshafen/Rhein) ist gelernte Bauzeichnerin
und Diplomingenieurin für Architektur. Wie sie trotzdem zum Schreiben
kam? „Wie kam der Metzger zum Schlachten? – Ich schreibe schon immer
und ich kann sonst nichts. (Außer Wandern.)“ antwortet die Autorin
lapidar (www.krimi-Couch.de). Seit ihrem Debütroman Wie könnt ihr
schlafen (1999) bleibt sie ihrer Serienheldin treu: Die Pfälzer
Provinzkommissarin Bettina Boll liegt im Dauerclinch mit ihren
Vorgesetzten und oft auch Kollegen. Privatleben und Beruf sind nicht
immer zu vereinen und ein ironisch-rebellischer Ton – wie er sich für
einen feministischen Ariadne-Krimi gehört – begleitet ihre
Verbrecherjagden.
Schon für den Debütroman wurde Monika Geier mit dem Marlowe der
Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet. Zu ihrem neusten Werk Die
Herzen aller Mädchen (2009) meint Tobias Gohlis auf arte.tv (Krimi des
Monats)
»Monika Geier gilt schon seit langem als großes Talent unter den
jüngeren deutschen Krimautorinnen. Jetzt, in ihrem fünften Roman mit
Bettina Boll, der alleinerziehenden Mutter und krimininalistischen
Halbtagskraft, hat sie ihren Sound zur Vollendung gebracht. Geier
plündert die Kolportage-Elemente, die sich in der Krimiliteratur von
Umberto Eco bis Dan Brown, von Agatha Christie bis Mo Hayder
angesammelt haben, mischt sie ordentlich durch und macht nouvelle
cuisine daraus, mal deftig, mal subtil, aber immer aufregend,
abwechslungsreich und auf höchstem Niveau, dabei mit einem hinterhältig
neckischen Witz.«
Dr. Isabel Rohner (*1979 in St. Gallen, CH) studierte in Zürich und
Köln Germanistik, Philosophie und Romanistik und promovierte in Gießen
über die Werkrezeption von Hedwig Dohm. Während des Studiums arbeitete
sie bei EMMA, in der freien Theaterszene Köln und als Übersetzerin für
Presseagenturen in Paris und Mailand.
Ihr erster Krimi Kunstmörderin spielt in der Welt der Kunstszene. Die
Autorin Linn Kegel steht unter Druck: Ihr Verlag gibt ihr noch drei
Tage für eine neue Buchidee, die Haushaltskasse ist leer und ihre
Mitbewohnerin nervt. Zur gleichen Zeit wird die Leiterin des Bereichs
TV und Film National der Kölner Künstleragentur Ars Artis tot
aufgefunden ... Mordmotive gibt es mehr als genug oder wie Kommissar
Bucher meint. „Die wirklich netten Leute werden nicht umgebracht.“
In der „Kunstmörderin“ wird schnell deutlich, dass man es nicht
nur mit der Krimiautorin Isabel Rohner zu tun hat, sondern auch
mit der Literaturwissenschaftlerin Rohner. Wer sich ein bisschen in der
Literaturgeschichte auskennt, wird auf immer neue Fährten entführt ...
So meint auch der Weser Kurier:
"Geistreich und witzig – Isabel Rohners erster Krimi ist ein
kurzweiliger, amüsanter Lesespaß voller Drive (...). Die Leser können
sich auf ein virtuoses Literaturspiel mit verschiedenen
Realitätsebenen, intertextuellen Bezügen und einer abgedrehten Story in
einer Künstleragentur freuen.
Eva Maaser (*1948 in Reken, Westfalen); Studium der Germanistik,
Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster; wechselnde Jobs;
seit 1999 freie Autorin, schreibt neben Krimis auch historische Romane.
Aufmerksame KriminachtbesucherInnen werden bei dem Namen Eva Maaser
aufhorchen, denn schon vor zwei Jahren sollte sie bei der Kriminacht
dabei sein, musste aber leider im letzten Moment krankheitsbedingt
absagen.
Weil ihre Krimis bei uns und bei vielen LeserInnen so gut angekommen
sind, haben wir die vielseitige Schriftstellerin erneut
eingeladen. Denn auch bei Eva Maaser verwebt sich das
schriftstellerische Können grandios mit ihrem Fachwissen (Studium der
Kunstgeschichte, Arbeit als Restauratorin und Antiquitätenhändlerin)
und lässt ihre Krimis zu einem spannungsreichen, fesselnd-informativen
Lesevergnügen mit aktuellen Bezügen werden.
Die Münstersche Zeitung meint: „Gründliche Recherche, detailgenaue
Beschreibung und der scharfe Blick in die Abgründe menschlichen Wahns
gehören zu Eva Maasers Krimihandwerk“