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IMPRESSUM

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>> 15 mars: Mélusine: fée ou sorcière? pin-up ou symbole féministe? - Après-midi d’histoire au Cid
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>> 19. März: Seminar Transgender im Cid-femmes / 19 mars: colloque transgenre au Cid-femmes
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>> 29.09.: Die Glücksfee kommt ins Cid
>> 41. Tagung der deutschsprachigen Fraueninformationseinrichtungen in Luxemburg
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>> Ab in den Herbst I : die Bilder vom Fest
>> Ab in den Herbst!
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>> Bibliotheksfest am 9. Oktober
>> Bilder, die bleiben
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>> Boys' Day im Cid-femmes
>> Contre la montre et contre les stéréotypes
>> Das Grauen geht weiter…
>> Das Grauen von Frauen
>> Diskussionsrunde Feministische Medien und Popfeminismus am 10. November
>> Du 26.4. au 1.5: Elsy Jacobs et le sport cycliste féminin en l'honneur
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>> Unsere ladies of crime
>> Wozu braucht es Frauenbibliotheken?
>> Zériö?! - Satiresches vu Fraen

DAS GELäCHTER DER GESCHLECHTER

Humor, gegendert

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Zériö?!", zusammen mit der Stadt Luxemburg, war Mitte Juni die Professorin Dr. Helga Kotthoff zu Besuch in der Bibliothek.

Helga Kotthoff Kotthoff ist Gender-Humorforscherin und analysierte in ihrem Vortrag „Das Gelächter der Geschlechter“ den Humor aus der Genderperspektive. Wie und worüber lachen Frauen, worüber Männer?
In Jungencliquen beispielsweise nehmen Jungs gern einen anderen aus der Gruppe aufs Korn. Der wird herausgepickt und dann verbal provoziert. Und der kontert dann auch. Und wer gut kontern kann, der wird anerkannt. Diese Technik üben Frauen einfach weniger und sind deshalb auch weniger versiert darin.

Die Mädchen hingegen machen mehr Scherze auf eigene Kosten. Frauen witzeln tendenziell leichter über sich, als Männer das tun.

Auch die Hierarchie ist beim Humor wichtig. Kotthoff brachte das Beispiel aus dem Krankenhausmilieu, wo die Witze des Chefarztes besser ankommen als die der einfachen Krankenschwester, die sich eh in Sachen Scherzen zurückhalten sollte.

In dem zweiten Teil ging es um Medienkomik. Auch wenn die Frauen am Aufholen sind, gibt es doch immer noch viel mehr Komiker als Komikerinnen. Sie brachte ein Beispiel aus der zweiten Frauenbewegung in dem Maren Kroymann, ausgehend von einer plumpen Anmache im Büro, die Geschlechterrollen umkehrte und den Mann sozusagen mit seinen eigenen Waffen schlug.

Abschließend brachte sie noch das Beispiel des Klischeekönigs Mario Barth, der in sehr einfach gestrickten Sketchen Frauen und Männer auf ihre Stereotypen reduziert.

Lesen Sie ein Interview mit Dr. Helga Kotthoff auf radio 100,7 ("Kulturévénement 18. Juni 09): kotthoff64kb.mp3