studierte zuerst Violoncello am
Mozarteum in Salzburg und am Konservatorium Basel. Danach wirkte sie
regelmäßig in mehreren Orchestern und Kammerorchestern mit
(Gustav Mahler Jugendorchester, Camerata Bern, Camerata Academica
Salzburg u.a.) und spielte in Kammermusikabenden mit Thomas Demenga,
Heinrich Schiff, Thomas Zehetmair u.a. 1993 gründete sie das
Pascal Trio mit dem sie u.a. im Rahmen der Salzburger
Mozartwoche und der Schubertiade Feldkirch auftrat. Von 1999 bis 2001
spielte sie im Duo mit dem Cellisten Tristan Schulze eigene Musik.
Zwischen 1998 und 2003 studierte sie Komposition bei Tristan Schulze in Wien. Den Schwerpunkt ihres kompositorischen Schaffens bildet das Musiktheater, vor allem für Kinder und Jugendliche. 2001 beginnt ihre fruchtbare Zusammenarbeit mit der Autorin Theresita Colloredo als Librettistin.
Ihre Kinderopern und musikalischen Märchen werden mit viel Erfolg in großen Opernhäusern, wie zum Beispiel in der Kinderoper der Staatsoper Wien, aufgeführt und vom renommierten Musikverlag Schott veröffentlicht.
Elisabeth Naske, die ständig auf der Suche nach Kinderbüchern ist, die bei ihr im Kopf „gleich zu klingen anfangen“, geht es darum, Kinder über das Medium des Theaters nicht nur „sehend“, sondern „hörend“ in Fantasiewelten zu versetzen, in denen sie spannende Abenteuer erleben und die nebenbei auch ihr Selbstwertgefühl stärken. Denn, so Naske, „das Schönste an der Musik ist, dass sie direkt ins Herz geht. Musik ist ein hervorragendes Mittel, um Emotionen zu transportieren! In der „Glücksfee“ versuche ich darüber hinaus, die Sinne – Hören, Tasten, Schmecken, Sehen, Fühlen – auf eine musikalische Ebene zu übertragen, die Musik macht dazu Welten auf und schafft eine weitere Dimension der Wahrnehmung.“
Das kleine Ich-bin-Ich (2001, Jeunesses Musicales Österreich, 2002: CD-Produktion), Mutter wie weit darf ich reisen (2001, Erinnerungstheater Wien), Le balayeur (2002, DieTheaterKünstlerhaus Wien), Sindbad der Seefahre (2003 Wiener Musikverein, ORF-CD-Produktion 2004), Die Feuerrote Friederike (2004, Wiener Volksoper am Dach der Wiener Staatsoper), Wundersames Weihnachtsmärchen! (2004, Wiener Konzerthaus), Die Glücksfee (2005, Wiener Konzerthaus), Der selbstsüchtige Riese (2006, Grand Théatre de la Ville de Luxembourg), Die Omama im Apfelbaum (2007, Dach der Wiener Staatsoper), Die rote Zora (2008, Theater Luzern), Ouroboros (2009, Wiener Konzerthaus).
Im Archiv Elisabeth Naske im Cid-femmes finden Sie selbstverständlich das komplette Werk von Elisabeth Naske, Materialien, Partituren, CDs und Presseclippings.
Hier ein Interview mit der Komponistin, erschienen im Cid-info 3-4/2007
und zwei Rezensionen ihrer Werke.