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IMPRESSUM
 
 

FEMINISTISCHE THEORIEN…

Donnerstag, 28. Januar: Gender-Trouble mit Judith Butler III

Freitag, 19. März: Konferenz Konstruktion von Geschlecht

Nachdem sich der Arbeitskreis in den ersten Sitzungen mit den Begriffen Geschlecht, Gender und Sex theoretisch aufgewärmt hatte, folgte im Frühsommer der Einstieg in die Theorie Judith Butlers.

Die US-amerikanische Professorin für Rhetorik und vergleichende Literaturwissenschaften hat mit ihrem Werk Das Unbehagen der Geschlechter (orig: Gender Trouble. Feminism and the subversion of identity, 1991) eine Debatte eröffnet, die unter anderem darauf zielt, nicht nur die kulturellen Geschlechterzuschreibungen (gender) in Frage zu stellen, sondern auch die scheinbar „natürlichen“ körperlichen Identitätskategorien (sex).

2009 ist in Deutschland der Sammelband Die Macht der Geschlechternormen erschienen, der Aufsätze Judith Butlers vor allem aus den Jahren 2000-2004 enthält. Weil diese Texte die Debatten aufgreifen, die der Veröffentlichung von „Gender Trouble“ folgten und diese vertiefen, sollen sie als Grundlage für die nächsten dienen (Kopien werden zur Verfügung stehen).

Der nächste Termin findet am Donnerstag, den 28. Januar um 18.30 Uhr statt.
Dr. Ulrike Bail moderiert den Arbeitskreis.
NeueinsteigerInnen können sich gerne einklinken!

Hier schon mal ein Video zum weiteren Aufwärmen:

 

Jetzt schon vormerken:

19. März: Konferenz Konstruktion von Geschlecht,

organisiert von Transgender Luxemburg

Eintägiger Tagung mit u.a. folgenden Programmpunkten:

  • Sexuelle Varianzen: eine Definitionsvielfalt (fr.; François Diderrich)
  • Gender trouble in paradise (Gender aus theologischer Perspektive) (de.; Priv.Doz. Dr. Ulrike Bail, Universität Bochum)
  • Konstruktion von Gender aus historischer Sicht (fr.; Dr. Sonja Kmec, Ass.-Prof. der Universität Luxembourg)
  • Konstrukltion der sozialen Rolle aus sozialpädagogischer Sicht (de.; Sandy Vitali, CIGALE)
  • Erfahrungen in der sozialpädagogischen Beratung (fr.; Roby Antony, CIGALE)
  • Sex meets Justitia (de.; Justus Eisfeld)

(Ort und Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben

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Der Hintergrund

Viele Forderungen der Frauenbewegung werden nicht mehr auf der Straße erkämpft, sondern in langwierigen Prozessen in Parlamenten, Gremien, Gleichstellungsstellen, am Arbeitsplatz und in den verschiedenen Bildungseinrichtungen verhandelt.

Die in den 90er Jahren entstandenen Begrifflichkeiten wie Gender Mainstreaming, Queer-politics, body politics oder Geschlechtervertrag sind selbstverständlicher Bestandteil von Strategiepapieren geworden. Die theoretischen Konzepte, aus denen heraus sie entstanden sind, bleiben jedoch oft diffus.

Um nicht nur den Büchern durch Re-lektüre Bewegung zu verschaffen, sondern auch um unseren Gedanken und politischen Strategien auf die Sprünge zu helfen, startete das Cid-femmes den neuen Zyklus zur feministischen Theorie.

Den Auftakt machte der Vortrag: Landkarten der feministischen Theorien seit den 70er Jahren.
Die Journalistin und Politologin Dr. Antje Schrupp ist in ihrem Überblicksvortrag vor allem auf die sgn. dritte Welle eingegangen und hat erklärt, worin die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland bestehen. Auch Begriffe wie "weibliche Freiheit" und "Post-Patriarchat" wurden diskutiert.

An diesem Abend und auch an den folgenden Terminen des Zyklus: Feministische Theorie frisch aufgelegt, wird Dr. Ulrike Bail (feministische Wissenschaftlerin, Privatdozentin) die Diskussion moderieren.

Am 5. Februar traf sich im Cid-femmes eine bunt gemischte Gruppe von vierzehn TeilnehmerInnen zur gemeinsamen Lektüre des Textes Kultur der Zweigeschlechtlichkeit von Anita Blastik.

Moderiert von Dr. Ulrike Bail wurde lebendig über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Kultur und der Zuweisung von Geschlecht diskutiert. Gibt es mehr als zwei Geschlechter, welche bewussten und unbewussten Spielräume gibt es bei der Selbstdarstellung von Mann- oder Frausein?

 


Ort: Cid-femmes, 14, rue Beck, Luxemburg Stadt