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IMPRESSUM

>> "Keine Ecken, keine Ecken, in die nicht Flammen lecken!"
>> 15 mars: Mélusine: fée ou sorcière? pin-up ou symbole féministe? - Après-midi d’histoire au Cid
>> 19 mars: colloque transgenre
>> 19. März: Seminar Transgender im Cid-femmes / 19 mars: colloque transgenre au Cid-femmes
>> 2. Juli: Das Grauen von Frauen
>> 29.09.: Die Glücksfee kommt ins Cid
>> 41. Tagung der deutschsprachigen Fraueninformationseinrichtungen in Luxemburg
>> 5. Kriminacht Grauen von Frauen am 9. Dezember
>> Ab in den Herbst I : die Bilder vom Fest
>> Ab in den Herbst!
>> Ausstellung Frauen im KZ Ravensbrück in Mersch
>> Bibliotheksfest am 9. Oktober
>> Bilder, die bleiben
>> book a book
>> Boys' Day im Cid-femmes
>> Contre la montre et contre les stéréotypes
>> Das Gelächter der Geschlechter
>> Das Grauen geht weiter…
>> Das Grauen von Frauen
>> Diskussionsrunde Feministische Medien und Popfeminismus am 10. November
>> Du 26.4. au 1.5: Elsy Jacobs et le sport cycliste féminin en l'honneur
>> Feministische Theorien…
>> Fermeture annuelle / Winterpause
>> Ich finde keine Worte mehr…
>> Island entdecken
>> Japan-USA: Public VIEWING and PICNIC in the PARK
>> Jetzt schon notieren!
>> Journée du Foot Féminin
>> Lecture de midi / MittagsLesung
>> Listen!
>> Ministerin Françoise Hetto-Gaasch zu Besuch im Cid-femmes
>> Neustart Feministischer Theoriekreis
>> Public VIEWING an PICNIC in the PARK
>> Samstes, den 27.9.: d'Melusina kënnt an de Cid
>> Schöner morden - Kriminacht in der Bibliothek
>> Unsere ladies of crime
>> Wozu braucht es Frauenbibliotheken?
>> Zériö?! - Satiresches vu Fraen

GEBALLTES FRAUENWISSEN

Geballtes Frauenwissen in Bremen


ida(ke) Nachdem im letzten Jahr das Cid-femmes das jährlich im Herbst stattfindende Treffen der deutschsprachigen Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und –dokumentationsstellen ausgerichtet hatte, war diesmal das Bremer Kultur-, Kommunikations- und Bildungszentrum für Frauen, belladonna, die Gastgeberin der Fachtagung.
Die teilnehmenden Fraueninformationseinrichtungen sind, so verschieden ihre Ausrichtung ist – manche sind ausschließlich Archiv, andere ausschließlich Bibliothek – vereint in dem Interesse Frauenwissen zu erhalten und weiter zu leiten. Das schlägt sich auch im dem Namen des vernetzenden Dachverbandes nieder: ida – informieren dokumentieren archivieren.
Das Projekt „belladonna“, das seit 1986 existiert, ist interdisziplinär angelegt. Die Mitarbeiterinnen verbinden kulturelle Veranstaltungen mit Coaching für Existenzgründerinnen und Jungunternehmerinnen und mit Tourismusangeboten für Frauen. Ein Frauenarchiv und Dokumentationszentrum gehören selbstverständlich auch dazu.

Das Archivetreffen ist immer Anlass zur Entwicklung neuer Strategien:

Thema einer Expertinnen-Podiumsdiskussion war es, wie Einrichtungen mit wenig Mitteln effektive Lobbyarbeit und Marketing betreiben können. In Arbeitsgruppen ging es unter anderem darum, wie Frauenwissen möglichst gezielt an die Interessierten weitergeleitet werden kann, und welche Möglichkeiten und Grenzen es bei der Einbindung von Ehrenamtlichen, neu Zeitspenderinnen genannt, gibt. Daneben standen bibliothekarische Fragen zur Systematik. Mit besonderer Dringlichkeit wurden Möglichkeiten diskutiert, digitale Medien und auch Magnetbänder wie Videos und Kassetten, langfristig zu erhalten, denn längst nicht alle Informationsträger sind so haltbar und leicht zu archivieren wie Papier.

Wenn sich feministische Informationsvermittlerinnen aus fast dreißig Einrichtungen treffen, ist das immer auch ein interkulturelles Ereignis. Dieses Jahr waren Vertreterinnen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Italien angereist, Innsbruck und Bozen waren zum ersten Mal vertreten. Eine hervorragende Möglichkeit sich über die jeweilige Frauenszene und die unterschiedlichen Aktivitäten der lokalen Frauenbewegung auszutauschen.

Am Ende der Tagung gab es für die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, die Ausstellung Paula Modersohn-Becker und die Kunst um 1900 zu besuchen: Zum Anlass des 100. Todestages der Künstlerin zeigt die Bremer Kunsthalle die Beziehungen zwischen der Malerei der Bremer Künstlerin und der Avantgarde in Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
So schön es ist die großartigen Bilder der Malerin sowie ihrer Zeitgenossen zu sehen, so befremdend ist es doch allerorten über die Verkürzung des Ausstellungstitels: „Paula“ oder „Paula in Paris“ zu stolpern. Man stelle sich nur vor, für eine Picasso oder Klee Ausstellung würde mit „Pablo“ respektive „Paul“ geworben...

(Den Katalog und weitere Titel zu Paula Modersohn-Becker finden Sie selbstverständlich im Cid.)