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IMPRESSUM
 
 

FOR GIRLS - NOT ONLY: KINDER- UND JUGENDLITERATUR

  • Die Omama im Apfelbaum
    Mira Lobe & Susi Weigel

omama(Caroline Paturet) In ihrem Buch „Die Omama im Apfelbaum“ erzählt die österreichische Autorin Mira Lobe die Geschichte eines kleinen Jungen namens Andi, welcher sich nichts sehnlicher wünscht, als auch endlich eine eigene Omama zu haben.
Im Apfelbaum sitzend, macht Andi schließlich die Bekanntschaft mit einer sehr pfiffigen und abenteuerlustigen Omama, welche ihn fortan auf spannende Reisen entführt. Zusammen mit seiner neuen Omama, die „dagegen [ist], dass man Kindern so viel verbietet“, begibt sich Andi auf Seeräuberjagd, fängt wilde Pferde und darf soviel auf dem Rummelmarkt essen, wie er möchte.
Als Andi plötzlich eine neue Nachbarin bekommt und diese sich als eine sehr liebenswürdige alte Frau entpuppt, verbringt Andi immer mehr Zeit damit, Frau Fink zu helfen und sich  fürsorglich um sie zu kümmern. Frau Fink stopft daraufhin Andis kaputte Socken, backt ihm leckeren Zwetschgenkuchen und übernimmt eine eher typische und traditionelle „Omamarolle“ für Andi.
Dieses Buch, welches schon im Jahre 1965 publiziert wurde, enthält ein sehr aktuelles Thema, das viele Kinder beschäftigt und auch heutzutage immer wieder in Büchern aufgegriffen wird. Die humorvoll gezeichneten Skizzen von Susi Weigel begleiten den Text hervorragend und ermöglichen den LeserInnen eine gute Vorstellung des Geschehens.
Die erfundene sowie die echte Omama sprechen für den hohen Stellenwert von Träumen wie von der Wirklichkeit welche beide für Kinder,„schön und genauso wichtig“ sind.
Die Komponistin Elisabeth Naske hat den Stoff in der Form einer Kinderoper vertont, die am 15. April 2007 in Wien im mobilkom austria-Kinderopernzelt auf der Dachterrasse der Staatsoper mit großem Erfolg uraufgeführt wurde. Interessierte können sich die Aufführung auf DVD in der Bibliothek des Cid-femmes ausleihen.
(Ab ca. 10 Jahren, Verlag Jungbrunnen Wien, 109 Seiten)
 

  • Das kleine Ich bin Ich
    Mira Lobe & Susi Weigel

das kleine ich bin ich(Caroline Paturet) Mira Lobe erzählt die Geschichte eines anfangs zwar sehr glücklichen kleinen Wesens, das jedoch auf die brennende Frage eines Frosches hin, unbedingt herausfinden muss, wer es eigentlich ist. Das kleine Wesen begibt sich somit auf die Suche nach seiner wahren Identität. Auf der Reise begegnet es verschiedenen Tieren, mit denen es sich zu identifizieren versucht. Diese erklären jedoch, dass das kleine Wesen zwar einige Gemeinsamkeiten mit ihnen teile, keineswegs aber zu ihrer spezifischen Gattung gehöre, weil es dazu entweder zu bunt sei, zu kurze oder zu lange Ohren habe oder einfach nur die falschen Beine besitze.
Nachdem das kleine Wesen nun schon so vielen anderen Tieren begegnet ist und immer noch keine „Seinesgleichen“ gefunden hat, beginnt es schließlich, an seiner eigenen Existenz zu zweifeln... Glücklicherweise werden diese Selbstzweifel mit folgenden lautstarken Worten übertrumpft: „ICH BIN ICH!“
Dieses Buch eignet sich hervorragend für junge Kinder, da die Geschichte in Versform geschrieben ist und sehr viele Wiederholungen enthält, die die Kinder zum Mitsprechen anregen und verleiten. Susi Weigels Illustration besteht aus unterschiedlichen collageartigen Bildern, welche sehr lebendig und kraftvoll gezeichnet sind und zwischen farbenfroh und schwarz-weiß alternieren. Die Kinder finden außerdem eine klare Anleitung, wie sie das kleine „Ich bin Ich“ selber basteln können, und dann ihre Figur bei der Geschichte mitsprechen und mitspielen lassen können.
Die Komponistin Elisabeth Naske hat das Buch 2001 als Musiktheaterstück für Kinder von 4-9 Jahren vertont, und zwar in einer Besetzung für Akkordeon, Klarinette, Violoncello und Sprecherin. Die Musik, ein gelungener Mix unterschiedlicher Stile, ist humor- und schwungvoll, farbig und nuancenreich. Die CD ist in der Bibliothek des Cid-femmes erhältlich.
(Ab ca. 4 Jahren, Jungbrunnen 1972, Bilderbuch)

  • Die Glücksfee
    Cornelia Funke & Sybille Hein

die gluecksfee(Caroline Paturet) In einer fast abgehackten Sprache, welche durch viele humorvolle und sehr farbenfrohe Bilder von Sybille Hein ergänzt wird, erzählt Cornelia Funke die Geschichte einer äußerst ungewöhnlichen Fee, die den Auftrag erhalten hat, dem „Muffelkopf“ Lukas das Glücklichsein beizubringen. Da der sechsjährige Lukas ein sehr „schlimmer Fall“ ist und sich nur immerzu beklagt und „Miesepeter- Gesichter“ schneidet, muss sich die pummelige Glücksfee Pistazia ständig neue Tricks einfallen lassen, um dem Jungen wieder Freude am Leben zu vermitteln. So beschließt Pistazia beispielsweise, Lukas auf dem Dach seines Hauses abzusetzen, ihn einen Tag lang am Trinken zu hindern sowie Lukas zu verzaubern, damit er seine gesamte Umwelt nur noch in grau wahrnehmen kann.
Ob die Glücksfee es tatsächlich schaffen wird, aus dem anfangs eher zerbrechlichen, lustlosen Lukas einen glücklichen Jungen zu machen, will ich an dieser Stelle nicht verraten...
Dieses Buch eignet sich jedoch für alle, die noch an Glücksfeen glauben wollen und sich an den kleinen Dingen des Lebens freuen können.
Interessierte können sich „Die Glücksfee“ auch in Form eines musikalischen Märchens auf CD anhören (siehe Rückseite des Cid-infos).
(Ab ca. 4 Jahren, Fischer Schatzinsel 2006, Bilderbuch)

 

  • Fünf Treppen zum Dach - Mine und Rose erzählen von Hanna Höch
    Gabriele Struck, Petra Grapow-Steffens

    fünf treppen (Caroline Paturet) Die Autorin Gabriele Struck hat in ihrem Buch zwei Puppen von Hannah Höch, Mine und Rose, wieder zum Leben erweckt, damit sie den Leser durch das Leben der Künstlerin begleiten.
    Der Leser wird somit langsam in die Zeit des Dadaismus eingeführt und mit verschiedenen Repräsentanten dieser Zeit, wie beispielsweise Raoul Hausmann und Kurt Schwitters, bekannt gemacht. Die lebendige und direkte Erzählweise von Mine und Rose erlauben einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise und Kunstwerke von Hannah Höch.
    Dieses Buch enthält viele biografische Elemente, welche jedoch auf kindgerechte Art und Weise erzählt werden. Die collageartigen Bilder der Illustratorin Petra Grapow-Steffens, die viele Reproduktionen von Hannah Höchs Werken, Zeichnungen und Fotos enthalten, fördern in meinen Augen die Kreativität der Kinder. So werden bestimmt einige Leser nach der Lektüre dieses Buches selbst zu Schere und Papierschnipsel greifen, um Kunstwerke in Anlehnung an Hannah Höch oder ganz eigene Kreationen zu erschaffen.
    (Ab ca. 5 Jahre, Bostelmann & Siebenhaar Verlag, Bilderbuch)


  • Die Ministerpräsidentin
    Tore Tugodden

(ke) „Hannah for President!“. Eigentlich ist es ja nur eine Idee von Hannahs Vater, der für seine Werbeagentur den Wahlkampf der neu gegründeten Partei „Stimme der Zukunft“ organisieren soll. Die zehnjährige Tochter, die an die oft aberwitzigen Ideen des Vaters gewöhnt ist, glaubt anfangs nicht an den Ernst der Lage, doch im Handumdrehen steckt sie wirklich im Wahlkampf, präsentiert sich auf einer Podiumsdiskussion und arbeitet an der Regierungsaufstellung: Neben das Königlich-norwegische Finanzministerium könnte ein Königlich-norwegisches Denkministerium rücken, und auch ein Zankministerium, am besten von der Lieblingsfeindin Henrikke besetzt, wäre eine sinnvolle Neuerung.
Der witzig und schnell erzählte, manchmal etwas zu moralische Roman macht die Leserinnen und Leser (ab 10) en passant mit politischen Strategien, Medienspektakel, Machtgeplänkel und Lobbyismus vertraut.
Wenn das Buch auch in Norwegen spielt – interessante Anregungen für die Luxemburger Wahlen liefert es trotzdem.
(Gerstenberg 2007, 157 Seiten)

  • Libellensommer
    Antje Babenderende

libellensommer(ke) Manchmal kriegt das Leben einen Riss, und was vorher noch zusammenpasste, ist jetzt nur noch lose verbunden. So geht es auch der 15-jährigen Jodie. Nachdem es in der Beziehung der Eltern schon länger kriselte, bringt ein Krach mit der Mutter das Fass zum Überlaufen. Jodie läuft von zu Hause weg. Ihr Ziel ist Smooth Rock Falls, wo sie hofft, bei Tim, den sie übers Internet kennen gelernt hat, unterschlüpfen zu können. Ohne Geld und ziemlich naiv, beginnt sie bald zu Trampen und gerät durch eine gefährliche Situation mitten in die kanadische Wildnis. Jay, ein indianischer Jugendlicher, liest sie auf und nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise...

Ein wirklicher Sommerschmöker, der unaufdringlich Klischees hinterfragt, das Größerwerden schildert, der aber vor allem eine schöne Liebesgeschichte erzählt.
(Arena 2006, 272 Seiten & Hörbuch: Goya LiT 2007, gelesen von Carla Swiderski)

  • Zwei Papas für Tango
    Edith Schreiber- Wicke & Carola Holland


papa_tango (Caroline Paturet) Roy und Silo, zwei eng befreundete männliche Pinguine, leben in einem Zoo in New York. Beide bezeichnen sich als die wohl fröhlichsten Pinguine der Welt, da sie zusammen alle „Pinguinspiele“ spielen und alles gemeinsam erleben. Als die zwei auch während der sogenannten Paarungszeit kein wirkliches Interesse für die „Pinguinmädels“ entwickeln und weiterhin unzertrennlich bleiben, beschließen die Zoopfleger sie voneinander zu trennen. Nach einem dreitagigen Hungerstreik und der Einsicht, dass Roy und Silo so wohl kaum kleine Pinguine bekommen werden, werden sie wieder vereint. Das Erstaunen ist groß, als die zwei beschließen ein Nest zu bauen und einen passenden Stein statt eines Eis heranzuschaffen. Voller Geduld und mit viel Liebe brüten unsere zwei männliche Pinguine ihr Stein, bis dass ihre Umwelt beschließt, ihnen ein kleines bisschen zur Hand zur gehen und ihnen endlich ihren Wunsch einer glücklichen Familie erfüllt. So sind Roy, Silo und der kleine Tango zwar eine eher außergewöhnliche Familie, jedoch eine sehr sehr glückliche. Und jetzt mal im Ernst, wer möchte heute schon gewöhnlich sein?
„Zwei Papas für Tango“ von der Autorin Edith Scheiber-Wicke und Illustratorin Carola Holland ist eine schöne und liebevoll erzählte Geschichte, die mit vielen farbenfrohen und lebendigen collageartigen Bildern illustriert ist. Sie ist hervorragend als alternative Bilderbuchgeschichte zum Vor- oder Selberlesen für Kinder ab dem Alter von vier Jahren geeignet.
Dieses Buch bietet den Kindern schon sehr früh die Möglichkeit, andere Familienkonstellationen wahrzunehmen, kennen zu lernen und zu akzeptieren. Der Begriff der „Bilderbuchfamilie“ kann somit neu definiert und erweitert werden.
(Ab ca. 4 Jahren, Thienemann Verlag, Bilderbuch)

 

  • Das Oma- Projekt
    Sabine Neuffer

oma_projekt (Caroline Paturet) Sicherlich haben einige LeserInnen Neles Bekannschaft bereits in Sabine Neuffers „Papa- Projekt“ gemacht. „Das Oma- Projekt“ erzählt weitere spannende Geschichten der elfjährigen Protagonistin. Nele macht zahlreiche Versuche eine geeignete Oma für sich und ihren „bald richtigen“ Bruder Timmi zu finden und muss bald feststellen, dass dies noch lange nicht so einfach ist, wie sie sich das vorgestellt hat.
Nele wird mit neuen Problemen konfrontiert, als die doofe „Barbie“ in Neles Klasse kommt und ihre Mitschüler sich einen Spass daraus machen, diese so spießige „Glaskäfig- Puppe“ gewaltig zu hänseln, ja sogar zu schikanieren. Als Nele beschließt in das ungerechte Vorgehen ihrer Mitschüler einzugreifen, wird sie für ihre Zivilcourage bestraft. Sie wird fortan von ihren Mitschülern gemieden, und auch ihre Freundschaft mit Sara ist auf eine harte Probe gestellt. Als dann auch noch ihre Mutter und Ron zwei Wochen zusammen verreisen und Nele mit Timmi bei der „Hexe“ Frau Werner bleiben soll, gerät Nele an ihre Grenzen… Ein Glück, dass es noch die „Park- Oma“ gibt…
Ein spannendes Buch, welches in lebendiger Form geschrieben ist, und das die mal lustige, mal ernste Geschichte eines starken, sehr liebevollen Mädchens erzählt.
(Ab ca. 10 Jahren, Dressler Verlag 2007, 254 Seiten)

  • Drachenmädchen
    Sylvia Heinlein

girls_drachenmaedchen(Astrid Moos) Janne will nicht mit Carina und Luise Prinzessin spielen. Ihre Eltern haben wenig Zeit für sie, und so fühlt sie sich oft einsam. Als sie bei einem Museumsbesuch ein Bild von Johanna von Orléans entdeckt, beschließt sie, dass auch sie eine Ritterin sein möchte. Daraufhin wird sie mutiger und verteidigt sogar einen kleinen Jungen, der von einem älteren Jungen geärgert wird. Auch bei Ludwig, Luises Bruder, verschafft sie sich Respekt und erfährt von ihm über die Drachen. Janne beschließt, dass sie selbst ein verzauberter Drachen ist und zieht sich in ihre Höhle zurück. Dann aber lernt Janne das Mädchen Bente kennen. Zusammen mit ihr und mit Hannes – einem Außenseiter in der Schule – denken sie sich geheime Drachenwörter aus und lernen, sich gemeinsam gegenüber den anderen Kindern zu behaupten.

Ein Buch, das humorvoll von einem Mädchen erzählt, das durch ihre Fantasie zu einem selbstbewussten Mädchen wird, das ihren eigenen Weg und gute Freunde findet.
(Ab ca. 9 Jahren; Carlsen 2006, 117 Seiten)

  • Franzi, Mozart und die Omas
    Mecka Lind

(Astrid Moos) Die siebenjährige Franzi will später einmal Fußballprofi werden, wie Rivaldo, ihr Vorbild aus Brasilien. Mit in ihrer Familie, die aus ihrer Mutter, einer Taxifahrerin, ihrer Großmutter und der Urgroßmutter besteht, erlebt sie viele Abenteuer. Als der Besuch von Tante Martha, einer Ordnungsfanatikerin, angekündigt wird, bricht bei Franzi und ihrer Mutter Panik aus. Als Franzi dann noch das Badezimmer unter Wasser stellt, ist das Chaos perfekt. Mit ihren verrückten Ideen hält Franzi ihre Familie auf Trab. Dann lernt sie auch noch den Nachbarjungen Mozart kennen, dessen Leidenschaft, Klavier spielen, von seinem Vater nicht verstanden wird.
Zum Geburtstag von Franzis Mutter treffen sich dann alle, um zu feiern: die zwei Omas, Tante Martha, Mozart, die Nachbarin Frau Sörensen, der Obdachlose Severin und Hausmeister Knut.

Ein nettes, lustiges Buch über ein starkes, einfallsreiches Mädchen und ihre außergewöhnliche, aber liebenswerte Familie. Ein Buch, das sich mit Vorurteilen kritisch auseinandersetzt und für Toleranz wirbt.
(Zum Vorlesen und Selberlesen geeignet, ab ca. 5 - 6 Jahren; Carlsen 2007, 93 Seiten).

 

  • E Kinnekräich fir eng Kaz!
    Connie Faber

(ke) Irgendwann reichen Plüschtiere, und wenn sie auch ein ganzes Zimmer füllen, wirklich nicht mehr aus. Prinzessin Emelie packt ihren uralten Teddy, den einzigen, den sie noch gerne hat, und fordert bei König und Königin ein echtes Haustier ein. Diese aber sind voller Bedenken. Was für ein Glück, dass Mady, die Köchin, sich auch mit Rezepten für Zaubermäuse auskennt...
Eine lustige Geschichte darüber, wie sinnvoll es manchmal sein kann, die Eltern zu überlisten. Wunderschön sind die Aquarelle mit denen die Autorin das Buch selber illustriert hat. Absolut empfehlenswert für Kinder, die gerne Suchen.
PS: Als nettes Extra gehört zum Buch eine kleine Katzen-Handpuppe, mit der sich die Geschichte direkt in ein Puppenspiel verwandeln lässt. Soviel zur Lebendigkeit von Plüschtieren...).
(éditions saint-paul 2007, 32 Säiten)


  • Wir retten Leben, sagt mein Vater
    Do von Ranst

leben_retten (ke) Wer wie die jugendliche Protagonistin in einem Haus wohnt, das direkt in einer scharfen Kurve liegt, gewöhnt sich vielleicht daran, dass das Leben vor allem Veränderungen von Außen mit sich bringt: Regelmäßig knallen Autos, die die Kurve nicht gepackt haben, in das Familienwohnzimmer, und regelmäßig machen sich die Bewohner des Hauses an die Aufräumarbeiten, die weiter gehen als das einfache Reparieren der Bauschäden.
Kein Wunder, dass die Icherzählerin damit spekuliert, ihren Traumprinzen, vielleicht einen Benjamin oder ein Bernie, auf dem Weg durch die Wohnzimmerwand zu finden. Daneben lässt das Leben aber noch andere Möglichkeiten aufblitzen: Wie sieht es mit ihr und Sue und aus, und was spielt sich bei der nie fertig gestellten Brücke hinter dem Haus ab?
Ein humorvolles, berührendes Buch, über Veränderungen und Entscheidungen.
(für Jugendliche; Carlsen 2006, 141 Seiten)


  • Ein langer Sommer voller Wunder
    Polly Horvath

sommer(ke) Nachdem ihre Eltern auf hoher See vermisst werden, landet Primerose, die als einzige immer noch fest daran glaubt, dass ihre Eltern zurückkommen werden, bei der vergesslichen Miss Perfidy mit den Mottenkugeln, bei Onkel Jack, der mit seinen Geschäften einen Tourismusort aus dem verschlafenen Fischerort Coal Harbour machen will, und bei weiteren sehr eigentümlichen GastgeberInnen. Eine Geschichte ebenso schön wie Blaubeersommer (das vorige Buch der Autorin), mit viel Humor, Lebensweisheit und Rezepten für jeden Anlass.
(ca. ab 10 Jahren, Beltz & Gelberg 2005, 155 Seiten)