CATHERINE SCHLEIMER-KILL (1884-1973)
DER WEG IN DIE UNABHÄNIGKEIT
Action féminine

Catherine Schleimer-Kill war eine der ersten
Frauen in Luxemburg, die sich in die politische Arena traute. Seit den
ersten allgemeinen Wahlen 1919 nahm sie an mehreren National- und Kommunalwahlen
teil und trat 1928 gar mit ihrer eigenen Liste an: die Liste der "Action
féminine", eine reine Frauenliste. Catherine Schleimer-Kill,
mit dem von ihr gegründeten Verein "Action féminine", leistete
während nahezu 15 Jahren wichtige Sensibilisierungs- und Informationsarbeit
zu Frauen- und Sozialthemen. Ihr Engagement für Emanzipation steht
am Beginn des langen Weges, den Frauen bei ihrem Kampf für Chancengleichheit
bis heute zurückgelegt haben.
Die Ausstellung
Ausgehend
von dem Buchbeitrag über die Feministin
und Gemeindepolitikerin Catherine Schleimer-Kill
entstand eine Ausstellung, die von 1999 bis
2001 in den Gemeinden und Schulen des Landes
auf Tournee war. Die Ausstellung sollte im
besonderen Kontext der 2000 anstehenden Kommunal-
und Parlamentswahlen Frauen sensibilisieren
und animieren, politisch aktiv zu werden. Am
Beispiel von Catherine Schleimer-Kill wurde
die historische Entwicklung der politischen
Partizipation von Frauen in Luxemburg dargestellt. Anfang 2003 wurde sie als permanente Leihgabe des Cid-femmes an das
Frauenbüro der Stadt Esch/Alzette gegeben
Artikel von Renée Wagner über Catherine Schleimer-Kill aus dem Buch "Wenn wir Frauen auch das Wort ergreifen" schleimer-kill.pdf